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Wo fängt Gewalt an?

Der Runde Tisch Häusliche Gewalt Gelsenkirchen möchte Sie mit diesem Clip dazu anregen zu diskutieren, zu sensibilisieren und zu ermutigen über die eigenen Erfahrungen mit Freunden, Bekannten, Familie oder der Beratungsstelle zu sprechen.

 

   

Selbstsicherheit und soziale Kompetenz für Frauen - Gruppenangebot von Juni bis Juli 2018

Die Beratungsstelle „Beratung und Therapie für Frauen“ bietet im Zeitraum vom 4. Juni bis zum 9. Juli 2018 einen zweiten Durchgang des Gruppenangebots zum Thema Selbstsicherheit und soziale Kompetenz für Frauen an, für den es noch wenige freie Plätze gibt.

Das Angebot umfasst sechs zweistündige Abendtermine (Montags von 17:00 bis 19:00 Uhr) sowie einen Samstagstermin (am 23. Juni von 09:00 bis 14:00 Uhr) und richtet sich an Frauen, die sich in den oben genannten Themenfeldern weiterentwickeln möchten.

In der Gruppe werden erlebnisorientierte Anteile und verschiedene Übungen genutzt, um sowohl Unsicherheiten in zwischenmenschlichen Interaktionen und in der Beziehungsgestaltung zu thematisieren wie auch Kompetenzen und Potentiale zu entdecken und zu stärken.

Mögliche Themen hierbei sind Konfliktfähigkeit und die Möglichkeiten auf Kritik zu reagieren, das Wahrnehmen und Benennen eigener Grenzen und die Fähigkeit, positive und negative Gefühle zu äußern.

Interessierte Frauen können sich an die Beratungsstelle wenden und ein Vorgespräch vereinbaren. Terminabsprachen sind während unserer offenen Sprechzeiten möglich.

   

Vortrag und Diskussion: Kriegs- und Fluchterfahrungen: Lange Schatten des Zweiten Weltkriegs in Lebens- und Familiengeschichten

Weltweit sind derzeit Millionen von Menschen, darunter viele Frauen und Kinder, auf der Flucht vor Krieg und Gewalt. Bereits im Zweiten Weltkrieg und in den Jahren nach 1945 waren unzählige Menschen unterwegs, auf der Suche nach Angehörigen und einem Zuhause. Barbara Stambolis widmet sich langfristigen Folgen belastender und traumatischer Kriegserfahrungen über mehrere Generationen. Sie fragt auch nach schützenden Faktoren, d.h. nach Resilienz im Leben von Menschen mit Kriegserfahrungen. Dies konnten Umgebungen sein, die einen sicheren Rückhalt darstellten und Menschen, die Orientierung und Halt gaben. Es ließe sich aus dem Wissen, das wir mittlerweile über Kriegskindheiten gewonnen haben, Einiges für die Gegenwart ‚lernen‘.

Referentin: Prof. Dr. Barbara Stambolis, Historikerin, forscht zu Kindheits-, Jugend- und Generationengeschichte im 20. Jahrhundert und war zeitweise Mitsprecherin einer interdisziplinären Forschungsgruppe „Weltkriegs2Kinder“.

Termin: Do, 19. Oktober 2017, 19.30 Uhr
Ort: Theatertreff, Neubrückenstraße
Der Eintritt ist frei.

 

   

Jahresbericht 2016 erschienen

Wir freuen uns, Ihnen den aktuellen Jahresbericht der Beratungsstelle vorlegen zu können, der ein sehr arbeitsreiches Jahr 2016 dokumentiert.

Wir möchten Ihnen zeigen, welche Frauen sich im letzten Jahr mit welchen Anliegen an die Beratungsstelle gewandt haben. Einen Schwerpunkt legen wir in diesem Jahresbericht aber auf die Dokumentation der Fortbildungen. Inhaltliche Aspekte, die uns wesentlich erscheinen, sollen damit auch für andere Interessierte nutzbar werden.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei der Stadt Münster und beim Land NRW, ohne deren finanzielle Unterstützung unsere Arbeit nicht möglich gewesen.

   

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